Implantologie
  • Eine sichere Alternative, wenn Zähne fehlen. Implantate (künstliche Zahnwurzeln) sind von den natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden.
  • genaue Planung durch 3D-Diagnostik und vollnavigierte Planung
Was ist ein Implantat?
  • künstliche Zahnwurzel zumeist aus Titan zum Ersatz fehlender Zähne
  • entspricht dem natürlichen Zahn
Voraussetzung für ein Implantat?
  • gute Mundhygiene in Verbindung mit der Professionellen Zahnreinigung
  • entsprechendes Knochenangebot; evtl. Knochenaufbau

Implantate sind in fast jedem Alter möglich, außer im Wachstumsalter bei Kindern und Jugendlichen.

Vorteile
  • Verhinderung des Knochenabbaus
  • Erhalt des natürlichen Kieferprofils
  • Erhöhung des Selbstwertgefühles
  • Einzelzahnlücke: Erhaltung der gesunden Nachbarzähne
  • Fehlen mehrerer Zähne: Vermeidung von herausnehmbarem Zahnersatz
  • Zahnloser Kiefer: Fixierung der Prothese = optimaler fester Sitz

Bei der Implantation wird das PRGF-System eingesetzt. Hier wird aus Eigenblut eine Fibrinmembran mit Wachstumsfaktoren hergestellt, die zur besonderen Verträglichkeit und zur schnelleren Wundheilung beiträgt.
Zudem ist eine Behandlung unter Lachgassedierung möglich (Information)

Mehr als 13 Millionen Zähne werden in Deutschland jährlich extrahiert (gezogen), von denen ließen sich mehrere Hunderte durch eine professionell durchgeführte Wurzelbehandlung retten
Quelle: Deutscher Gesellschaft für Endodontie

Warum wird eine Wurzelbehandlung durchgeführt?
  • ist der Zahn durch Karies oder einen Unfall zerstört, wird oft der Zahnnerv geschädigt, wodurch starke Schmerzen auftreten können
  • wenn der Zahn abgestorben ist und sich um die Wurzelspitze ein Eiterherd gebildet hat, der durch eine Wurzelbehandlung wieder ausheilen kann
  • bevor ein stark gefüllter Zahn mit einer Krone versorgt werden muss, bzw. als Brückenanker benötigt wird und nicht eindeutig geklärt ist ob der Zahnnerv geschädigt ist
Wie würde eine Wurzelbehandlung bei Ihnen ablaufen?
  • lokale Betäubung
  • Zahn wird eröffnet und die Wurzelkanäle mit Hilfe von Lupenbrille und Mikroskop aufgesucht
  • elektrometrische Längenbestimmung der Wurzelkanäle mit Röntgenkontrolle
  • Wurzelkanäle werden per Hand und maschinell mit flexiblen Titanfeilen aufbereitet, geglättet und gesäubert
  • die Kanäle werden während der Aufbereitung immer wieder mit einer Desinfektionslösung gespült und am Ende mit Papierspitzen getrocknet, dem Laser sterilisiert und anschließend mit Guttapercha (einem kautschukähnlichen Material) und einem Sealer (Verdichtungsmaterial) abgefüllt
  • Röntgenkontrollaufnahme
  • Zahn bekommt eine provisorische Füllung
Behandlungsdauer
  • 1 bis 2 Stunden
Weiterversorgung des Zahnes
  • der Zahn wird in der Regel mit einer Krone oder bei kleineren Defekten mit einer Füllung versorgt
Erkrankung Parodontitis
  • Infektionskrankheit, die durch Bakterien im Zahnbelag hervorgerufen wird, worauf der Körper mit Entzündung reagiert
  • entzündungsbedingter Rückgang des Zahnfleisches und des zahnumgebenden Knochens
  • am Anfang der Erkrankung treten keine Beschwerden auf
  • bleibt sie jedoch unbehandelt, so kommt es zu Gewebe- und Knochenschädigung, wodurch sich die Zähne lockern
Gefahr
  • Bakterien (Anaerobier, welche ohne Luftsauerstoff leben), die bei einer Parodontitis vorhanden sind, können sich negativ auf den gesamten Körper auswirken (Risiko für Herz und Herzklappen, Kreislauf, Diabetes, Arthritis).
Veneer
  • Verblendschalen aus Vollkeramik
  • Anwendung meist bei Frontzähnen, um

    - Lücken zwischen den mittleren Schneidezähnen
    - Fehlstellungen
    - unschöne Zahnformen
    - verfärbte Zähne
    - gefüllte Zähne
    zu korrigieren

Ästhetische Füllungstherapie im Frontzahnbereich
  • Zahnfarbene Mehrschichtrekonstruktionen mit verschiedenen Farben um dem natürlichen Zahn so nah wie möglich zu kommen
Abdeckung von freiliegenden Zahnhälsen
  • mit Hilfe von körpereigenem Gewebe aus dem Gaumen
Twinkles
  • Anbringen von Schmucksteinchen aus Gold oder Weißgold in verschiedenen Formen und Größen mit Brillant oder Kristallglas
Bleaching
  • schonende Zahnaufhellung, welche die Zahnhartsubstanz nicht angreift
  • Wichtig: freiverkäufliche Produkte erreichen meist nicht die Ergebnisse jener in der Praxis und können zum Teil zahn- und zahnfleischschädigend sein!
Kieferorthopädie
  • Korrektur von Zahnfehlstellungen mit Hilfe von Schienen, Spangen oder Brackets
  • Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse nur bis zum 18. Lebensjahr in schwerwiegenden Fällen; andererseits handelt es sich um eine Privatleistung
  • weitere Informationen finden Sie unter „Kieferorthopädie“

Die Kieferorthopädie (KFO), dient der Kieferregulierung, es werden Zahn- und Kieferfehlstellungen erkannt, behandelt bzw. verhindert.

Warum Kieferorthopädie?
Schiefe und ungerade Zähne ...
  • sind für viele ein Schönheitsfehler
  • können Kiefergelenksbeschwerden, Kopfschmerzen und Bewegungseinschränkungen hervorrufen
  • können die Sprachentwicklung stören
  • können eine falsche Bisslage hervorrufen
    - Mundatmung wird bevorzugt
    - Erkrankungen der Atemwege (z.Bsp. häufige Erkältungen)
Welche Behandlungsmittel gibt es?
  • Herausnehmbare Apparaturen
    Platten und FKO-Geräte (Funktionskieferorthopädische Apparaturen) zur Kieferlagenkorrektur
  • Festsitzende Apparaturen
    Multiband-Apparaturen = "festsitzende Zahnspange" zur Regulierung der Zähne
  • Schiene
    aus glasklarem Kunststoff zur Regulierung der Zähne
Warum Zahnersatz?
  • wenn ein Zahn schon so stark gefüllt ist, dass keine weiteren Füllungen mehr möglich sind, sollte er mit einem Zahnersatz (z.B. Krone) versorgt werden
Ziel der Behandlung
  • Erreichen eines einheitlichen ästhetischen Gesamtbildes
  • verloren gegangene Zahnhartsubstanz wird ersetzt
  • Wiederherstellung und Stabilisierung der natürlichen Bisshöhe, sodass gegen Kiefergelenksbeschwerden vorgebeugt wird
Festsitzender Zahnersatz
  • Teilkrone
  • Vollkrone
  • Brücke
Herausnehmbarer Zahnersatz
  • Geschiebeprothese
    Verbindung über ein Geschiebe an den überkronten Restzähnen
  • Teleskopprothese
    der Zahnersatz wird über Doppelkronen an den Restzähnen verankert
  • Kunststoffklammerprothese / Modellgussprothese mit gegossenen Klammern
    Fixierung der Prothese durch Klammern an den Restzähnen (wodurch die Zähne jedoch ungünstig belastet werden)
  • Totale Prothese
    auch in Verbindung mit Implantaten möglich

Unter Füllungstherapie versteht man die Behandlung eines Kariesdefektes. Dabei werden verschiedene Füllungsmaterialien angewandt.

Amalgam
  • Kassenleistung im Seitenzahngebiet
  • Alternative zum silberfarbenen Amalgam
    - Komposit-Füllung
    - Einlage-Füllung
Kompositfüllungen und ästhetische Füllungstherapie
  • ist ein zahnfarbenes Füllungsmaterial aus Kunststoff
  • Halt über adhäsive Befestigung an der Restzahnsubstanz wodurch Zahnsubstanz geschont werden kann
  • aufgrund eines erhöhten Zeitaufwandes wird es über eine Mehrkostenvereinbarung abgerechnet
Einlagefüllungen (Inlay, Onlay, Overlay)
  • meist bei größeren Defekten notwendig (wenn keine Kunststofffüllung mehr möglich ist)
  • Materialen: Gold oder Keramik (zahnfarben)
  • längere Haltbarkeit gegenüber plastischen Füllungsmaterialien (Amalgam, Komposit)
  • aufgrund des erhöhten Mehraufwandes wird es über eine Mehrkostenvereinbarung abgerechnet
Alle chirurgischen Eingriffe sind unter Lachgassedierung möglich (Information). Bei vielen chirurgischen Eingriffen wird das PRGF-System eingesetzt. Hier wird aus Eigenblut eine Fibrinmembran mit Wachstumsfaktoren hergestellt, die zur besseren Verträglichkeit und zur schnelleren Wundheilung beiträgt.
Implantologie
  • (weitere Informationen finden Sie unter Implantologie)
Wurzelspitzenresektion
  • mit Laseranwendung
Entfernung von verlagerten Weisheitszähnen
  • mit dreidimensionaler Aufnahme (DVT) zur Lagebestimmung der Zähne und des Nervkanals
Entfernung von Schleimhautveränderungen
freiliegende Zahnhälse
  • können mit Hilfe eines Schleimhauttransplantates (aus dem Gaumen) oder einer speziellen Membran (Fremdmaterial) abgedeckt werden
Lippenbändchenplastik / Zungenbändchenplastik
  • mit Laseranwendung
Zahnextraktion
Zahnfreilegung
Die Vermessung für die Kiefergelenksdiagnostik wird computer-gestützt (Arcus Digma) durchgeführt und ausgewertet.
Wenn die Aufertigung einer Schiene erforderlich ist, werden diese Ergebnisse an das zahntechnische Labor übermittelt.
Die ersten Anzeichen einer Kiefergelenkserkrankung?
  • Kiefergelenksbeschwerden und -knacken
  • starkes Knirschen oder Pressen mit den Zähnen
  • Zahnschmerzen
  • eingeschränkte Mundöffnung
  • Pressen und Knirschen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Ohrgeräusche
  • Gesichts-, Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen
  • Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden
  • Schlafstörungen
  • Gesichts-, Nacken-, Schulter- und Rückenverspannungen oder –schmerzen
Mitauslöser dafür sind ...
  • fehlerhaft angefertigter Zahnersatz
  • Frühkontakte einzelner Zähne
  • berufliche Stresssituationen
  • familiäre Probleme
Risiken bei Nichtbehandlung
  • Schmerzen in der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke
  • bis hin zu irreversiblen Gelenkveränderungen mit starken Einschränkungen der Kaubewegung

Kiefergelenksdiagnostik und -therapie sind derzeit kein Bestandteil im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen und müssen daher privat in Rechung gestellt werden

... je zeitiger, desto besser ...
  • Milchzähne sind genau so wichtig wie bleibende Zähne
  • Früherkennungsuntersuchungen ab dem 1. Zahn, damit der erste Besuch in schöner Erinnerung bleibt
  • die Kinder werden spielerisch an die Behandlung gewöhnt
  • Diagnostik und Behandlung kleinster Defekte
  • ¼ jährliche Kontrolluntersuchungen
  • zwischen dem 6. und dem 18. Lebensjahr werden die Zähne ½ jährlich im Rahmen der Individualprophylaxe fluoridiert
  • Kinderprophylaxe in der Zahnarztpraxis
  • individuelle Aufklärung über Putzverhalten und Essgewohnheiten
  • tägliche Zähneputzen nach den Mahlzeiten schon beim ersten Zahn
  • Fissurenversieglung (Zahnfurchen) nach Durchbruch der ersten Backenzähne
  • selbstverständlich erklären wir alles altersgerecht
  • eine Spielecke, mit vielen tollen Sachen, ist im Wartezimmer eingerichtet
  • nach der Behandlung gibt es etwas aus unserer Schatztruhe
  • hat Ihr Kind dennoch schon Beschwerden, werden wir es schonend und liebevoll an die Behandlung heranführen
  • Sie sollten aber genauso etwas Vorarbeit leisten und Ihr Kind schon zu Hause grob über die anstehende Behandlung aufklären

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kinder!

Warum PZR?
  • Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, das die professionelle Zahnreinigung mehrmals im Jahr die ideale Ergänzung zur häuslichen Pflege darstellt. Es findet eine ausführliche Untersuchung statt, bei der der Zahnarzt den Zustand von Zahnfleisch und Zähne ermittelt wird. Die Ergebnisse werden schriftlich festgehalten, um über einen längeren Zeitraum die Erfolge der Mundpflege zu dokumentieren.
Durchführung und Pflege
  • Eine spezielle ausgebildete Prophylaxehelferin reinigt die Zähne und das Zahnfleisch, entfernt schonend harte und weiche Beläge und hartnäckige Verfärbungen. Danach werden die Zähne poliert und fluoridiert. Sie können es sofort mit der Zunge fühlen. Individuelle Zahnbürsten (Hand- / Elektrische- oder Zwischenraumbürsten), Zungenreiniger oder die Anwendung von Zahnseide für die effektive Zahnreinigung zu Hause wird Ihnen vermittelt und demonstriert. Die Ergebnisse der Prophylaxe sind sofort spürbar und sichtbar.
Prophylaxe – Wann und in welchem Alter?
  • Die professionelle Zahnreinigung ist in jedem Alter notwendig. Bei Kindern wird die Individualprophylaxe 2x jährlich durchgeführt und von der jeweiligen Krankenkasse finanziert. Zusätzlich ist die Kinderprophylaxe notwendig. Ab dem 18. Lebensjahr empfiehlt die Krankenkasse sich 2x jährlich zur Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt vorzustellen. Unumgänglich ist auch schon in diesem Alter die professionelle Zahnreinigung. Das Ziel: Gesunde Zähne ein Leben lang! Mit zunehmenden Alter steigt das Risiko für eine Zahnfleischentzündung. Allgemeinerkrankungen wie Diabetes, hormonelle Veränderungen, ein geschwächtes Immunsystem, Stress, Rauchen uvm. sind alles Ursachen, die Zahnfleischerkrankungen hervorrufen können. Implantate oder auch Zähne die mit Füllungen, Krone oder Brücken versorgt sind, werden von Bakterien befallen. Diese Bakterien haften an besonders gefährdeten Randbereichen von Füllungen oder Kronen bzw. Zahnersatz. Selbst bei sorgfältigster Anfertigung des Zahnersatzes kann ein so genannter Randspalt entstehen, in dem sich Bakterien einnisten können. Um das Risiko zu verringern, ist hierfür vorbeugend die professionelle Zahnreinigung notwendig!
Kosten
  • Die 2x jährliche Vorsorgeuntersuchung und die einmal jährliche Entfernung von Zahnstein werden von der Krankenkasse finanziert. Die professionelle Zahnreinigung ist eine Privatleistung. Die Kosten werden anhand des Aufwandes individuell ermittelt. Wir beraten Sie gern.
Wie funktioniert das digitale Röntgen?
  • Aufnahme der Röntgenstrahlen vom Sensor mit anschließender Darstellung am Computer
  • Abbildung der Knochen und Zähne, in geringerem Maße auch Weichteile
  • Vorteile Digitales Röntgen

    - bessere Qualität
    - Zeitersparnis
    - geringere Strahlenbelastung
    - keine Entwicklungszeit
    - Bildkorrekturen möglich

Orthopantomogramm ‚ Panoramaschichtaufnahme
  • diagnostische Röntgenaufnahme des Ober- und Unterkiefers
  • Darstellung aller Zähne, angrenzender Kieferbereiche, beider Kiefergelenke sowie der rechten und linken Kieferhöhle
Digitale Volumentomographie (3-D-Röntgen)
  • dreidimensionales, bildgebendes Tomographie-Verfahren
  • Anwendung in der Implantologie, bei der Entfernung von Weisheitszähnen, bei verlagerten Zähne, Zysten, …
Fernröntgenseitenbild
  • seitliche Aufnahme des Schädels
  • Bestimmung von Wachstumstendenzen, Kiefer und Knochenrelationen, Achsen der Frontzähne
  • Anwendung in der Kieferorthopädie
Handaufnahme
  • Bestimmung der Wachstumsphasen bei Heranwachsenden zur Abschätzung des richtigen Behandlungszeitpunktes in der Kieferorthopädie
Einzelaufnahmen und Bißflügelaufnahmen
  • Darstellung einzelner Zähne und Zahnpaare

Wir sind für Sie da:

Montag
07.00 - 12:00 Uhr / 14:00 - 18:00 Uhr
Dienstag
07.00 - 12:00 Uhr / 14:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch
07.00 - 19:00 Uhr
Donnerstag
07.00 - 12:00 Uhr / 14:00 - 18:00 Uhr
Freitag
07.00 - 14:00 Uhr

Aktueller Notdienst

Kontakt

Telefon: 03733 - 679030

Telefax: 03733 - 679031